Der Mensch als Ganzes steht im Fokus

Jeder Mensch ist stets Teil eines Systems und hat jeweils eine andere Rolle inne: als Entscheider eines Unternehmens, als Teamkollege, als Ehepartner, als Elternteil, als Kind, Bruder, Schwester usw. Jedes System hat eine eigene Kultur und eigene Regeln, die auf uns Menschen einwirken oder welche wir normalerweise befolgen. Daher bin ich davon überzeugt, dass statt eines reinen linearen Ursache-Wirkungsmusters, stets der gesamte Kontext mit allen relevanten Wechselwirkungen zu betrachten ist. Dies gilt auch für Sie selbst (System Körper-Geist).

Werde zu Deinem besten Potenzial

Der Blick hin zur Lösung eines Problems setzt immer Ressourcen frei und steigert die Leistungsfähigkeit und Kompetenzwahrnehmung. Jeder Mensch kennt die Auswirkungen seines Verhaltens meist sehr genau. Er weiß, was er nicht will und was nicht funktioniert. Sinnvoll ist es daher, den Blick konsequent auf die Lösung zu richten und gemeinsam zu klären, was der Klient mitbringt, um sein Ziel zu erreichen. Darauf aufbauend können neue Kompetenzen erlangt werden.

Wir brauchen eine neue Elastizität im Verhaltensbereich.

Ein richtungsweisender Ansatz ist das potenzialorientierte Sparring. Ziel ist, Sie zu befähigen, Ihre teilweise verdeckten oder blockierten Ressourcen und Fähigkeiten wiederzuentdecken, um diese aktiv nutzen zu können und somit die Elastizität Ihres Handelns zu erweitern.

Es soll erreicht werden, die individuellen Möglichkeiten gerade in einer Belastungssituation wieder bewusster zu machen und gezielt einsetzen zu können. Hilfreich ist zudem ein tiefes Verständnis für die Überforderungssituation des Gegenübers und die Erfahrung, auch selbst immer wieder einmal über die eigenen Grenzen zu gehen.

Ich bin der Überzeugung: „Nur weil ich gerade im Schatten stehe, heißt das nicht, dass die Sonne nicht scheint.“ Potenzialorientiertes Sparring ist dazu geeignet, Ihnen zu helfen, sich von früh erworbenen subbewussten Selbstbegrenzungen zu lösen und zu lernen, auch schicksalhafte Begrenzungen bewusst zu akzeptieren. Es ist hilfreich, sich der Struktur seines Selbst-Seins möglichst bewusst zu werden.

Selbstführung

Um die Selbstführung zu verbessern, ist aus meiner Sicht eine intensive Auseinandersetzung mit folgenden Punkten grundlegend:

  • Selbstverantwortung – die Verantwortung für das eigene Handeln und die eigenen Entscheidungen zu übernehmen und die Konsequenzen zu tragen. Die Wahrheit ist: wir sind immer Gestalter unserer Lebenswirklichkeit – ob bewusst oder unbewusst – und niemals nur Betroffene.
  • Selbsterkenntnis – wie sehen unsere eigenen Visionen, Ziele, Werte, Motive, Stärken und Entwicklungsfelder aus?
  • Selbstverbesserung – die persönliche Entwicklung in den Bereichen von Balance- und Energiemanagement; Effizienz und Effektivität.


Ebenen der Veränderung erkennen

Die Basis hierfür ist „Self-Awareness“ – sich seiner selbst bewusst zu sein. Wer sich selbst und seine eigenen Besonderheiten kennt, kann sich besser dem Wandel der Zeit anpassen.

Die Ebenen der genaueren Betrachtung im Überblick:

  • Zugehörigkeit – Welchen Werten, welchem System fühle ich mich zugehörig? SEIN
  • Identität – Wer bin ich? Welche Rollen habe ich? SEIN
  • Einstellungen, Werte, Glaubenssätze, Motive – Was ist mir wichtig? Was motiviert mich? Was glaube ich? WOLLEN
  • Fähigkeiten – Welche Werkzeuge, Ressourcen und Talente nutze ich? KÖNNEN
  • Verhalten – Was tue ich? MACHEN
  • Umfeld – In welchen Kontexten bewege ich mich? HABEN